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Ausleitungs- und Entgiftungsverfahren

Warum Ausleitungstherapie?

In den vergangenen Jahrhunderten hat die Zahl und Menge synthetischer, körperfremder Stoffe, denen der Mensch ausgesetzt ist, stark zugenommen. Diese können über die Nahrung, den Hautkontakt oder die Atmung aufgenommen werden und sich mit der Zeit im Gewebe anreichern. Auch haben sich unsere Lebensgewohnheiten sehr verändert. Bewegungsmangel, Konsum von Genussgiften wie Nikotin oder Alkohol sowie übermäßiger Verzehr von Fleisch, Fett, Zucker und Weißmehlprodukten wirken sich ungünstig auf den Körperstoffwechsel aus. Es kann zu einer Übersäuerung der Gewebe kommen, bei der zahlreiche Enzyme nicht mehr optimal arbeiten können und schädliche Stoffe, wie z.B. die „Radikale“ (aggressive Sauerstoffverbindungen) nicht mehr ausreichend abgebaut werden können. Dies kann schließlich zu einer dauerhaften Störung der Immunabwehr führen.

 

Welchen Schadstoffen sind wir ausgesetzt?

Zahnersatzmaterialien: z.B. Amalgam

Inhalierbare Substanzen: Formaldehyd; Lösemittel in Farben und Lacken; Tabakrauch; Asbestpartikel; industrielle Abgase; Sprays zur Insektenbekämpfung, Lederimprägnierung oder für Haut und Haar

Lebensmittelzusatzstoffe: Farb- und Aromastoffe, Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, Süßstoffe, Antioxidationsmittel, Säureregulatoren, Stabilisatoren, Emulgatoren, Verdickungsmittel

Rückstände in der Nahrung: Unkrautvernichtungsmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Dünger, Pilzbekämpfungsmittel und Antibiotika, die in der Landwirtschaft verwendet werden

Kontaktstoffe: Cremes, Salben, Deodorants, Parfüms, Waschmittel, Reinigungsmittel

 

Wie wird die Belastung mit Schadstoffen festgestellt?

Der wichtigste Schritt ist eine ausführliche Anamnese, d.h. die Befragung des Patienten nach seiner Krankheitsgeschichte, seinen Lebensgewohnheiten, seiner Ernährung, seinem Beruf und nach seinem Wohnraum und dem Wohnort, nach Zahnersatzmaterialien und Medikamenteneinnahme um Informationen über mögliche Belastungen und Schadstoffquellen zu ermitteln.

Es gibt ferner einige naturheilkundliche Diagnoseverfahren, wie z. B. den VEGA-Test oder die kinesiologische Testung, um Belastungen mit Schadstoffen zu ermitteln. Auch durch verschiedene Laboruntersuchungen sowie Raumluftmessungen in Innenräumen können Schadstoffbelastungen, wie Formaldehyd nachgewiesen werden.

 

Die naturheilkundliche Ausleitungstherapie

Die Grundlage für die Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen, die auf eine Schadstoffbelastung zurückzuführen sind, ist zunächst eine Entgiftungstherapie. Aus ganzheitlicher Sicht können ohne diesen Schritt kaum nachhaltige Therapieerfolge erzielt werden und unerkannte Toxinbelastungen führen immer wieder zu so genannten Therapieblockaden, bei denen selbst die wirksamsten Behandlungsmethoden keine Besserung erbringen.

Die Ausleitungstherapie dient dazu, den Körper von schädlichen Substanzen zu befreien und die Organe, die am Abbau und dem Ausscheiden von körperfremden Stoffen beteiligt sind, wie das Leber-Galle-System, die Nieren, das Lymphsystem, Haut und der Magen-Darm-Trakt, zu stärken. Die Ausleitungsmittel regen die Funktion der Organe an, wie z.B. harntreibende Mittel (z.B. Brennessel) oder Medikamente, die Entgiftungsfunktion der Leber stärken (z.B. Mariendiestel). Als Entgiftungsmittel kommen Phytotherapeutika, homöopathische Mittel, die Mikrobiologische Therapie zur Darmsanierung sowie bei der Amalgamausleitung spezielle Algenpräparate, die Schwermetalle binden in Kombination mit Barläuch- und Korianderextrakten zum Einsatz.

Die Dauer der Ausleitungstherapie richtet sich nach der Stärke und Dauer der Schadstoffbelastung des Patienten. Da es während der Therapie zu einer Anregung der Nierenfunktion kommt, sollte begleitend auf eine ausreichende Trinkmenge geachtet werden, wobei dies vor allem stilles Wasser und ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees sein sollten. Der Konsum von Alkohol, Kaffee oder schwarzem Tee sollte währenddessen stark eingeschränkt werden.

Während der Schwangerschaft und Stillzeit darf keine Ausleitungstherapie durchgeführt werden.

Naturheilpraxis Dr. rer. nat. C. Friedrich
dr.christine.friedrich@gmx.de

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